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Gekündigt? – Wir helfen Ihnen!

Darf mich mein Arbeitgeber überhaupt kündigen? Kann ich mich gegen die Kündigung wehren und wenn Ja, wie? Habe ich Anspruch auf eine Abfindung? Wie soll ich mich jetzt verhalten? Sie haben Fragen zu Ihrer Kündigung? Hier finden Sie Antworten.

Abmahnung erhalten? – Wir beraten Sie!

Der Arbeitgeber zeigt Ihnen die „gelbe Karte“; er verwarnt Sie. Aber tut er das auch zu Recht? Welche rechtlichen Möglichkeiten Sie haben und wie Sie auf eine Abmahnung reagieren können erfahren Sie hier.

Kein Gehalt bekommen? - Wir setzen uns für Sie ein!

Sie haben gearbeitet, womöglich sogar Überstunden gemacht und trotzdem bleibt Ihr Gehalt ganz oder teilweise aus? Ihr Arbeitgeber hält Sie hin oder behauptet eine Gegenforderung zu haben? Ausführliche Informationen, wie Sie richtig reagieren, wenn der Arbeitgeber das Gehalt nicht oder nur teilweise zahlt, erhalten Sie hier.

Aufhebungsvertrag? – Wir verhandeln für Sie!

Ihr Arbeitgeber möchte das Arbeitsverhältnis ohne Kündigung beenden oder Sie möchten Ihr Arbeitsverhältnis beenden, ohne die Kündigungsfrist einhalten zu müssen? In beiden Fällen wäre ein Aufhebungsvertrag erforderlich, dessen Inhalt zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber ausgehandelt werden muss. Worauf Sie hierbei besonders achten müssen erläutern wir Ihnen hier.

Neuer Arbeitsvertrag? – Wir prüfen für Sie!

Der neue Arbeitsvertrag bildet die Grundlage Ihres Arbeitsverhältnisses. Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht verstehen oder was Sie eigentlich nicht bereit sind zu unterschreiben. Welche Fallstricke ein Arbeitsvertrag enthalten kann und an welchen Stellen Sie verhandeln sollten erklären wir Ihnen ausführlich hier.

Wir verhelfen Arbeitnehmern zu ihrem Recht!

Es ist ein besonderes Anliegen von WK LEGAL, Arbeitnehmern die gleichen arbeitsrechtlichen Chancen zu bieten, wie sie der Arbeitgeber aufgrund von langjähriger Personalerfahrung und anwaltlicher Beratung hat und den Arbeitnehmer so vor Ungleichbehandlung, Willkür und unrechtmäßigen Maßnahmen durch den Arbeitgeber zu schützen. Dabei steht für uns ausschließlich das Interesse das Mandanten im Vordergrund. Das bedeutet konkret, wir schließen Vergleiche nur dann, wenn sie wirklich ein gutes Ergebnis darstellen und unsere Mandanten mit dem Vergleich ebenfalls zufrieden sind. Wir schließen hingegen keine Vergleiche, nur um uns und dem Gericht zusätzlichen Aufwand zu ersparen.

Zudem möchten wir Arbeitnehmer dazu ermutigen ihre Rechte wahrzunehmen. Denn die Praxis zeigt, dass Arbeitnehmer regelmäßig im Recht sind. So sind etwa Arbeitgeberkündigungen häufig unwirksam und erfolgreich mit einer Kündigungsschutzklage angreifbar, Aufhebungsverträge oft zu Ungunsten des Arbeitnehmers formuliert und Arbeitsverträge regelmäßig fehlerhaft.

Zu diesem Zweck stellen wir Arbeitnehmern auf dieser Seite die wichtigsten Informationen zum Thema Arbeitsrecht zur Verfügung. Informieren Sie sich in unserem Arbeitsrechtslexikon, welches ständig aktualisiert und erweitert wird, über Themen, wie z. B. Arbeitsverträge, Stellenausschreibungen, Bewerbungsgesprächen, Urlaub, Vergütung, Krankheit, Mobbing, Abmahnungen, Kündigungen, Abfindungen, verspäteten Gehaltszahlungen und vieles mehr.

Sollten Sie Fragen haben oder einen Anwalt beauftragen wollen, können Sie uns gern kontaktieren. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen. Unser Ziel ist dabei klar: Wir stärken Ihre Position und stellen dadurch Chancengleichheit her.

Daneben bieten wir Ihnen in vielen Fällen die Möglichkeit einer kostenlosen Erstberatung innerhalb von 24 Stunden. In dieser unterstützen wir Sie bei der Entscheidung, ob die Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe in Ihrem konkreten Fall überhaupt erforderlich ist.

In welcher Lage Sie sich auch befinden – vertrauen Sie auf unser Fachwissen bei vollständiger Kostentransparenz.

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Unsere Mandanten können sich darauf verlassen, dass sie von unserer langjährigen Erfahrung in der Vertretung von Arbeitnehmern profitieren, wir gemeinsam mit ihnen das bestmögliche Ergebnis erzielen und die Kosten so gering wie möglich für sie halten.

Stefan Weste (M.B.L.)
Rechtsanwalt & Partner

Gekündigt

Eine Kündigung ist ein einschneidendes Erlebnis im Arbeitsleben eines Menschen. Vor allem, wenn einen die Kündigung unvorbereitet trifft, kann der Umgang mit der Situation überfordernd sein. Dabei ist es gerade bei einer Kündigung wichtig, dass man innerhalb kürzester Zeit richtig reagiert, um eine Chance zu haben, sich gegen die Kündigung zu wehren. Abhängig von der Art und dem Grund der Kündigung sollten folgende dringend Dinge beachtet werden.

Sofern es sich nicht um eine außerordentliche fristlose Kündigung handelt oder Sie ausdrücklich freigestellt wurden, sind Sie während der Kündigungsfrist verpflichtet weiterhin zur Arbeit zu gehen und wie gewohnt Ihre normale Arbeitsleistung erbringen. Andernfalls könnten Sie zum Beispiel durch unentschuldigtes Fernbleiben von der Arbeit einen weiteren Kündigungsgrund entstehen lassen.

Zum anderen müssen Sie schnellstens auf die Kündigung reagieren. So muss etwa eine Kündigungsschutzklage binnen drei Wochen nach Zugang der Kündigung erhoben werden. Die Kündigungsschutzklage dient dabei in erster Linie der Weiterbeschäftigung des Arbeitnehmers. Zwar wird in den meisten Fällen das Arbeitsverhältnis trotz einer voraussichtlich erfolgreichen Kündigungsschutzklage beendet, allerdings wird der Verlust des Arbeitsplatzes dann regelmäßig durch die Zahlung einer Abfindung erträglicher.

Reicht man die Kündigungsschutzklage jedoch verspätet ein, gibt es keine Möglichkeit mehr die Kündigung anzufechten. Das bedeutet, selbst wenn die Kündigung offensichtlich rechtswidrig ist, bleibt sie wirksam. Die kurze Frist von drei Wochen kann deshalb dazu führen, dass Laien es nicht (allein) schaffen, sich rechtzeitig gegen diese zu wehren. Denn eine korrekte Begründung weshalb die Kündigung unwirksam sein soll, bedarf einer genauen rechtlichen Prüfung.

Ob und wie die Kündigung angegriffen werden kann, ist dabei von vielen Faktoren abhängig. So sind an die Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung andere Anforderungen zu stellen, als an eine fristgemäße Kündigung. Darüber hinaus spielt die Größe des Unternehmens bei dem Sie angestellt sind, eine wichtige Rolle. Je nach Anzahl der Mitarbeiter können das Kündigungsschutzgesetz Anwendung finden und abweichende Anforderungen bestehen. Letztlich ist auch der Kündigungsgrund für eine Einschätzung relevant. In diesem Zusammenhang stehen Begriffe wie etwa die Verdachtskündigung, die personenbedingte Kündigung, die verhaltensbedingte Kündigung oder auch die betriebsbedingte Kündigung im Raum. Davon ausgehend kann der Arbeitgeber unter Umständen verpflichtet sein, vor Ausspruch der Kündigung den Arbeitnehmer abzumahnen oder eine Sozialauswahl vorzunehmen.

Alle diese Informationen gilt es zu berücksichtigen, um sich erfolgreich gegen eine rechtswidrige Kündigung zu wehren.

Da dies für einen Arbeitnehmer im Regelfall nicht binnen drei Wochen zu leisten ist, prüfen wir für Sie kostenlos und binnen 24 Stunden, ob eine anwaltliche Beratung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Sollte darüber hinaus Beratungsbedarf bestehen, teilen wir Ihnen vorab die möglichen Kosten mit.

Vertrauen Sie auf unser Fachwissen bei vollständiger Kostentransparenz. Von Anfang an und bis zum Ende.

Was wir für Sie tun können

Wir prüfen für Sie kostenlos, ob Sie sich gegen Ihre Kündigung wehren können. Zu diesem Zweck benötigen wir zunächst Ihre Kündigung, Ihren Arbeitsvertrag und eine ungefähre Angabe der Mitarbeiteranzahl in Ihrem Betrieb. Nutzen Sie dazu das folgende Formular.

Nach Erhalt Ihrer Unterlagen prüfen wir im ersten Schritt, ob Sie sich überhaupt im Wege einer Kündigungsschutzklage gegen die Kündigung wehren können oder ob diese bereits unanfechtbar geworden ist.

Das Ergebnis dieser Prüfung teilen wir Ihnen innerhalb von 24 Stunden mit, so dass Sie sich anschließend entscheiden können, ob Sie uns mit der weiteren Prüfung beauftragen möchten.

Die hierdurch entstehenden Kosten teilen wir Ihnen selbstverständlich vorab mit. Ebenso informieren wir sie über kostenminimierende Möglichkeiten, wie z. B. Beratungshilfe, Prozesskostenhilfe und übernehmen die Korrespondenz mit Ihrer Rechtsschutzversicherung.

Im zweiten Schritt prüfen wir anhand Ihres Arbeitsvertrages sowie gesetzlicher- und tarifvertraglicher Regelungen die Wirksamkeit der Kündigung als solche. Bestehen Zweifel an der Wirksamkeit der Kündigung, analysieren die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage.

Das Ergebnis dieser Prüfung erörtern wir ausführlich mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch.

Im Anschluss entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, ob wir Ihre Ansprüche im Wege einer Kündigungsschutzklage durchsetzen sollen. Sofern Sie dies wünschen, können wir mit Ihrem Arbeitgeber auch über andere Formen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses verhandeln.

Abmahnung

Abgemahnt, der Schock sitzt tief. Egal ob zu Recht oder zu Unrecht, jetzt heißt es erstmal Ruhe bewahren und prüfen lassen, ob die Abmahnung wirksam ist und wie Sie richtig darauf reagieren.

Was ist eine Abmahnung?

Als Arbeitnehmer haben Sie neben einer Vielzahl von Rechten ebenso viele Pflichten. Unter einer Abmahnung ist die Missbilligung eines schwerwiegenden Verstoßes gegen eine solche Pflicht zu verstehen, verbunden mit der Androhung arbeitsrechtlicher Konsequenzen im Wiederholungsfall. Ziel der Abmahnung ist es, dass Sie das in der Abmahnung bestimmte Fehlverhalten erkennen und umgehend ändern (z.B. Zuspätkommen).

Liegt überhaupt eine wirksame Abmahnung vor?

Eine Abmahnung ist wirksam, wenn sich aus der Abmahnung die gerügte Pflichtverletzung eindeutig ergibt, eine detaillierte Schilderung des Sachverhalts mit Ort, Zeit, Beteiligten enthalten ist, der Arbeitgeber Sie zu vertragsgerechtem Verhalten auffordert und Ihnen andernfalls Folgen androht. Bloße „Lappalien“ sind jedoch nicht abmahnfähig. Ob ein bestimmtes Verhalten ein wesentlicher Pflichtenverstoß ist, hängt vom konkreten Inhalt Ihres Arbeitsverhältnisses ab.

Überdies können nur Verhaltensweisen, also Dinge die von Ihnen steuerbar sind, abgemahnt werden. Krankheitsbedingte Fehlzeiten stellen deshalb keinen abmahnungsfähigen Umstand dar. Der Wirksamkeit einer Abmahnung steht es nicht entgegen, dass sie nur mündlich und/oder ohne die Bezeichnung als „Abmahnung“ erteilt wurde.

Können und sollten Sie sich wehren?

Gegen eine unwirksame Abmahnung können Sie sich wehren, indem Sie eine Gegendarstellung zur Personalakte nehmen lassen oder die Entfernung der Abmahnung verlangen. Sollte der Arbeitgeber Ihrer Aufforderung zur Entfernung aus der Personalakte nicht nachkommen, können Sie diese notfalls gerichtlich durchsetzen. Dafür müssen Sie keine bestimmten Fristen einhalten. Sie können sich grundsätzlich auch noch Monate nach einer Abmahnung gegen diese wehren.

Manchmal ist es klug sich nicht gegen eine Abmahnung zu wehren. Stützt der Arbeitgeber eine spätere Kündigung auf eine Abmahnung, überprüft das Gericht die Wirksamkeit dieser. Stellt es die Unwirksamkeit fest, ist die außerordentliche fristlose Kündigung dann in der Regel ebenfalls unwirksam. Besonders in einem problembelasteten Arbeitsverhältnis kann es daher sinnvoll sein, sich nicht gegen eine Abmahnung zu wehren und dem Arbeitgeber damit nicht die Möglichkeit zu bieten im Nachgang eine neue, wirksame Abmahnung auszusprechen.

Im Bereich der Abmahnung gibt es viele verschiedene Fallstricke und Konstellationen, die unterschiedlichste Vorgehensweisen erfordern können. Wir prüfen daher kostenlos für Sie, ob eine rechtliche Beratung in Ihrem Fall sinnvoll ist. Nutzen Sie dazu das folgende Formular und wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen per E-Mail oder telefonisch.

Was wir für Sie tun können

Wir prüfen für Sie kostenlos die Wirksamkeit einer arbeitsrechtlichen Abmahnung. Zu diesem Zweck benötigen wir Ihre Abmahnung und Ihren Arbeitsvertrag sowie eine Schilderung der Umstände, die zur Abmahnung geführt haben. Nutzen Sie dazu das folgende Formular oder setzen Sie sich direkt mit uns in Verbindung.

Nach Erhalt Ihrer Unterlagen bewerten wir zunächst die Wirksamkeit der Abmahnung. Im Rahmen dieser Analyse betrachten wir zunächst, ob die formalen Anforderungen, die an eine wirksame Abmahnung gestellt werden, von Ihrem Arbeitgeber eingehalten wurden.

Das Ergebnis dieser Prüfung teilen wir Ihnen innerhalb von 24 Stunden mit, so dass Sie sich anschließend entscheiden können, ob Sie uns mit der weiteren Prüfung beauftragen möchten.

Die hierdurch entstehenden Kosten teilen wir Ihnen selbstverständlich vorab mit. Ebenso informieren wir sie über kostenminimierende Möglichkeiten, wie z. B. Beratungshilfe, Prozesskostenhilfe und übernehmen die Korrespondenz mit Ihrer Rechtsschutzversicherung.

Stellt sich heraus, dass die Abmahnung unwirksam ist, erörtern wir mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch ausführlich das weitere Vorgehen, z. B. ob der Arbeitgeber zur Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte aufgefordert wird, ob eine Gegendarstellung gefertigt werden, oder ob eine Anfechtung der Abmahnung aus taktischen Gründen unterbleiben sollte.

Kein Geld erhalten?

Erst die Arbeit, dann der Lohn/das Gehalt. Dies ist nicht nur ein leeres Sprichwort, sondern vom Gesetzgeber so vorgegeben. Denn nach der Regelung des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist der ansonsten weitreichend geschützte Arbeitnehmer zur Vorleistung verpflichtet und muss darauf vertrauen, dass er nach getaner Arbeit auch sein Gehalt bekommt. Er trägt somit das Risiko. Bleibt die Vergütung dann ganz oder teilweise aus oder wird sie verspätet gezahlt, wirkt sich das zwangsläufig auf die Zahlungsfähigkeit des Arbeitnehmers aus. Der Arbeitnehmer hat daher verschiedene Möglichkeiten, auf eine verspätete oder unvollständige Gehaltszahlung zu reagieren.

Bei Verspätung oder Nichtzahlung der Vergütung sollte der Arbeitgeber umgehend schriftlich zur Zahlung innerhalb einer konkreten Frist aufgefordert werden. Wichtig ist hierbei, dass sich der Arbeitnehmer nicht von Ausreden des Arbeitgebers hinhalten lässt, denn die Lohnzahlungspflicht ist die Hauptpflicht des Arbeitgebers im Arbeitsverhältnis. So wie der Arbeitnehmer verpflichtet ist pünktlich zur Arbeit zu erscheinen, so pünktlich muss der Arbeitgeber Lohn und Gehalt zahlen.

Gleichzeitig ist es wichtig zu prüfen, ob der Arbeitsvertrag Ausschlussfristen vorsieht. Das ist der Fall, wenn eine Klausel im Arbeits- oder Tarifvertrag vorsieht, dass Sie Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis, also auch solche gegen den Arbeitgeber, innerhalb eines bestimmten Zeitraums geltend gemacht werden müssen. Sind solche Ausschlussfristen geregelt, müssen diese in der Regel zwingend beachtet werden.

Zahlt der Arbeitgeber dennoch nicht, kann zu drastischeren Maßnahmen übergegangen werden. Denkbar sind Arbeitsverweigerung oder auch die außerordentliche fristlose Kündigung des Arbeitsvertrages. Eine Arbeitsverweigerung kommt in der Regel jedoch erst dann in Betracht, wenn der Arbeitgeber mehr als ein Monatsgehalt schuldet. Will der Arbeitgeber die Arbeitsleistung verweigern, muss er dies seinem Arbeitgeber mitteilen und sich dabei ausdrücklich auf den Lohnverzug berufen. Erfüllen der Arbeitnehmer diese Hinweispflichten nicht, darf er die Arbeit nicht verweigern. Andernfalls könnte dadurch ein Kündigungsrecht für den Arbeitgeber begründet werden.

Als letztes Mittel kann eine fristlose Kündigung in Erwägung gezogen werden. Neben einer einschlägigen Abmahnung setzt die Kündigung voraus, dass ein Lohnverzug von mindestens zwei Monatsgehältern besteht oder der Arbeitgeber die Lohnzahlung grundsätzlich verweigert. Im Falle einer fristlosen Kündigung sollte in jedem Fall berücksichtigt werden, dass Schadensersatzansprüche, zum Beispiel in Höhe der Kosten für die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz, gegen den bisherigen Arbeitgeber bestehen können.

Ob neben einer Zahlungsaufforderung die Arbeit verweigert werden darf, oder das Arbeitsverhältnis sogar fristlos gekündigt werden kann, bedarf einer Prüfung des konkreten Falls unter Abwägung aller relevanten Umstände.

Wir prüfen für Sie kostenlos und innerhalb von 24 Stunden, ob die Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Vertrauen Sie auf unser Fachwissen bei vollständiger Kostentransparenz. Von Anfang an und bis zum Ende.

Was wir für Sie tun können

Wir benötigen zunächst Ihren Arbeitsvertrag, Ihre Gehaltsabrechnung sowie eine Schilderung der Umstände die zur verspäteten Zahlung Ihrer Vergütung geführt haben und etwaige Äußerungen Ihres Arbeitgebers zu diesem Thema. Nutzen Sie dazu das folgende Formular.

Anhand dieser Informationen prüfen wir zunächst kostenlos, ob und wenn ja in welcher Höhe sich der Arbeitgeber mit Lohn- oder Gehaltszahlungen in Rückstand befindet und teilen Ihnen innerhalb von 24 Stunden das Ergebnis unserer Ersteinschätzung mit. Im Anschluss können Sie entscheiden, ob wir Sie vertreten und Ihre Ansprüche gegenüber Ihrem Arbeitgeber geltend machen sollen.

Nach vorheriger Rücksprache mit Ihnen fordern wir Ihren Arbeitgeber entweder durch ein außergerichtliches Forderungsschreiben zur Zahlung des rückständigen Gehalts auf oder reichen unmittelbar eine Klage beim zuständigen Arbeitsgericht für Sie ein.

Daneben erörtern wir mit Ihnen, unter Berücksichtigung der Dauer des Lohnverzugs, der Höhe des rückständigen Betrags sowie der zum Lohnverzug führende Ausgangslage, ob nur das ausstehende Gehalt vom Arbeitgeber eingefordert werden kann oder darüber hinaus die Möglichkeit besteht, die Arbeitsleistung bis zur Zahlung des Gehalts zu verweigern.

Im Rahmen eines Mandates übernehmen wir für Sie die komplette außergerichtliche Korrespondenz mit Ihrem Arbeitgeber, vertreten Sie in den Terminen vor dem Arbeitsgericht und leiten für Sie, sofern erforderlich, Zwangsvollstreckungsmaßnahmen ein.

Sollten Sie sich für eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses entscheiden, beraten und unterstützen wir Sie selbstverständlich auch dabei.

Wir sind stets bemüht, die Kosten für unsere Mandanten so gering wie möglich zu halten und beraten Sie vor jedem unserer Schritte über die zu erwartenden Kosten und die Möglichkeiten von Beratungshilfe, Prozesskostenhilfe und übernehmen selbstverständlich auch die Korrespondenz mit Rechtsschutzversicherungen.

Aufhebungsvertrag

Durch einen Aufhebungsvertrag beenden Arbeitgeber und Arbeitnehmer einvernehmlich das zwischen ihnen bestehende Arbeitsverhältnis, ohne dass eine Kündigung ausgesprochen wird.

In der Praxis kommen Aufhebungsverträge vor allem in zwei Konstellationen in Betracht. Zum einen kann zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber bereits Einvernehmen über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses bestehen. Genauso gut kann es aber sein, dass Sie zu einem persönlichen Gespräch gebeten werden und Ihnen ein Aufhebungsvertrag unter der Bedingung angeboten wird, dass Sie, sollten Sie diesen nicht annehmen, mit einer Kündigung zu rechnen hätten.

Machen Sie sich bewusst: In beiden Konstellationen ist Ihre Verhandlungsposition mindestens genauso gut wie die des Arbeitgebers. Im ersten Fall haben Sie beide das gleiche Interesse, nämlich die einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Im zweiten Fall möchte der Arbeitgeber etwas von Ihnen- nicht umgekehrt. Stimmen Sie dem Aufhebungsvertrag nämlich nicht zu, muss der Arbeitgeber einen ausreichenden Kündigungsgrund haben, um Sie zu kündigen.

Aus dieser Verhandlungsposition heraus ergibt sich, dass Sie den Aufhebungsvertrag nicht ungeprüft annehmen müssen und dies auch auf keinen Fall tun sollten. Denn daraus können für Sie erhebliche Nachteile resultieren. So lassen insbesondere Sperrzeiten durch die Agentur für Arbeit vermeintlich gut klingende Aufhebungsverträge in einem anderen Licht erscheinen. Daneben sollte man sich etwa über die Note des Arbeitszeugnisses oder die Aufhebung ggf. bestehender nachvertraglicher Wettbewerbsverbote einigen. Weiterhin ist auch die Höhe einer Abfindungssumme – welche nicht zwingend ist – ein brisantes Thema, an der sich Ihre eigene Verhandlungsstärke und die Ihres bisherigen Arbeitgebers messen lassen.

Ohne zu wissen, welche Inhalte regelbar sind und welche geregelt sein müssen, können Sie dem Arbeitgeber trotz der gleichen Verhandlungsstärke nicht auf einer Augenhöhe begegnen. An dieser Stelle unser Rat: Lassen Sie sich anwaltlich beraten!

Wir prüfen für Sie innerhalb von 24 Stunden kostenlos, ob Sie sich zu Ihrem Aufhebungsvertrag juristisch beraten lassen sollten und welche Alternativen bestehen, um eine Sperrzeit durch die Agentur für Arbeit zu vermeiden. Rufen Sie uns an oder nutzen Sie unser Formular Onlineprüfung.

Was wir für Sie tun können

Wir prüfen für Sie, ob der Ihnen vorgelegte Aufhebungsvertrag Ihre Interessen ausreichend berücksichtigt oder angepasst werden sollte.

Dazu benötigen wir den Entwurf des Aufhebungsvertrags, Ihren Arbeitsvertrag und eine kurze Schilderung, von wem das Angebot zum Abschluss eines Aufhebungsvertrags ausging. Nutzen Sie dazu das folgende Formular.

Anhand dieser Unterlagen prüfen wir zunächst, ob der Entwurf des Aufhebungsvertrags vollständig ist oder zusätzlicher Regelungen bedarf. In Betracht kommen können dabei insbesondere die Höhe einer möglichen Abfindung, der Ausschluss eines nachvertraglichen Wettbewerbsverbots, die Urlaubsabgeltung, die Festlegung der Zeugnisnote sowie weitere wichtige Punkte.

In einem anschließenden persönlichen Gespräch erläutern wir Ihnen umfassend das Ergebnis unserer Prüfung, erörtern mit Ihnen die Chancen und Risiken des Aufhebungsvertrages sowie das weitere Vorgehen.

Wir erörtern mit Ihnen ebenfalls, ob alternative Möglichkeiten bestehen, wie Risiken, insbesondere in Bezug auf Sperrzeiten durch die Agentur für Arbeit, minimiert werden können.

Im Anschluss können Sie entscheiden, ob wir für Sie mit Ihrem Arbeitgeber verhandeln sollen, oder ob wir Ihnen lediglich alternative Vertragsklauseln vorschlagen sollen und Sie die Verhandlungen mit selbst führen.

Neuer Arbeitsvertrag

Neuer Job, neues Glück! Mit dieser Einstellung gehen Bewerber häufig auf die Suche und sind nach erfolgreich durchlaufenem Bewerbungsverfahren nicht selten bereit alles zu unterschreiben, was der neue Arbeitgeber ihnen vorlegt. Doch bei aller Euphorie und Freude sollte auch Vorsicht geboten sein.

Damit das Glück auch von Dauer ist, sollte der Arbeitsvertrag nicht nur den Vorstellungen des Arbeitgebers, sondern auch den des Arbeitnehmers entsprechen, denn dieser soll schließlich die gegenseitigen Rechte und Pflichten von Arbeitnehmer und Arbeitgeber in dem konkreten Arbeitsverhältnis regeln. Werden wichtige Regelungen vergessen oder unnötige Regelungen hinzugefügt, kann dies den Arbeitsvertrag nicht nur unnötig lang und unverständlich machen, sondern im Extremfall eine Seite – in aller Regel den Arbeitnehmer – in unzumutbarer Weise belasten. Ein optimaler Arbeitsvertrag gewichtet hingegen die beiderseitigen Interessen nahezu gleich stark.

Oft verwenden Arbeitgeber Musterarbeitsverträge, die nicht unbedingt auf die Bedürfnisse des konkreten Arbeitsverhältnisses zugeschnitten sind und darüber hinaus nicht selten auch unwirksame Klauseln beinhalten. Will man einen vernünftigen Interessenausgleich zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber schaffen, muss ein solcher Arbeitsvertrag deshalb im Einzelnen angepasst und geprüft werden. Musterverträge können daher nur die Grundlage, aber regelmäßig nicht das Ergebnis sein.

Selbst wenn der Arbeitgeber Ihnen jedoch einen auf Ihr Arbeitsverhältnis zugeschnittenen Vertrag überreicht, besteht für Sie Verhandlungsspielraum. Machen Sie sich dazu bewusst, dass nicht nur Sie mit dem Arbeitgeber ein Arbeitsverhältnis eingehen wollen, sondern auch der Arbeitgeber mit Ihnen. Denn vor allem in Zeiten von Fachkräftemangel ist der Arbeitgeber unter Umständen mehr auf Sie angewiesen, als er zugibt. Wenn Sie diesen Verhandlungsspielraum voll ausschöpfen möchten, muss Ihnen jedoch klar sein, welche Regelungen in einem Arbeitsvertrag möglich und sinnvoll sind. Im Ergebnis sollten Sie daher einen Arbeitsvertrag niemals ungeprüft unterschreiben.

Um das neue Arbeitsverhältnis nicht bereits im Vorfeld zu belasten, prüfen wir Ihren Arbeitsvertrag selbstverständlich schnell (in der Regel innerhalb von 48 Stunden) und ohne dass Ihr zukünftiger Arbeitgeber etwas davon erfahren muss. Sollten Sie es bevorzugen, dass Vertragsverhandlungen durch uns geführt werden, setzten wir uns natürlich auch mit Ihrem zukünftigen Arbeitgeber direkt in Verbindung.

Die Prüfung eines Arbeitsvertrags erfordert Erfahrung und eine sorgfältige Vorgehensweise, weshalb wir Ihnen diese anwaltliche Leistung nicht im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung anbieten können. Üblicherweise berechnen wir die hierbei entstehenden Rechtsanwaltsgebühren nach dem Wert eines Bruttomonatslohns. Nähere Informationen hierzu erhalten sie hier.

Vertrauen Sie auf unser Fachwissen bei vollständiger Kostentransparenz. Von Anfang an und bis zum Ende.

Was wir für Sie tun können

Wir prüfen für Sie, ob der Ihnen vorgelegte Arbeitsvertrag Ihre Interessen ausreichend berücksichtigt.

Dazu benötigen wir den Entwurf des Arbeitsvertrags und eine kurze Schilderung der Umstände, die zu der geplanten Begründung des Arbeitsverhältnisses geführt haben. Nutzen Sie dazu gerne das folgende Formular.

Zunächst prüfen wir, ob der Entwurf des Arbeitsvertrages alle für das konkrete Arbeitsverhältnis wichtigen Regelungen enthält. Dabei haben wir selbstverständlich Ihre Interessen im Blick.

Darüber hinaus überprüfen wir die Vertragsklauseln auf ihre Wirksamkeit.

Das Ergebnis dieser Vertragsprüfung erörtern wir mit Ihnen innerhalb von 24 Stunden.

Im Anschluss können Sie entscheiden, ob wir für Sie mit Ihrem Arbeitgeber verhandeln sollen, oder ob wir Ihnen lediglich alternative Vertragsklauseln vorschlagen sollen und Sie die Verhandlungen mit selbst führen.

DAS ARBEITNEHMERLEXIKON

Mit dem Arbeitsrechtslexikon möchten wir Ihnen die zentralen Begriffe, mit denen Sie im Arbeitsrecht konfrontiert werden können, verständlich erläutern. Zu diesem Zweck wird es ständig erweitert und aktualisiert. Sollten Ihnen innerhalb eines Beitrags Begriffe unklar sein, können Sie durch einen Klick weitere Informationen zu diesem Begriff erhalten oder Sie wenden sich bei konkreten Fragen direkt an uns.

Gerne nehmen wir Anregungen oder Hinweise zu fehlenden Begriffen auf und ergänzen das Arbeitsrechtslexikon an dieser Stelle. Hierzu senden Sie uns bitte Ihre Vorschläge an arbeitnehmeranwalt@wklegal.de.

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Inhalt

AKTUELLES AUS DEM ARBEITSRECHT

Arbeitsrechtserie – Die Gewährung von Urlaub

35° C und bestes Badeseewetter stehen in den nächsten Tagen und hoffentlich Sommerwochen an. Da hilft nur eines, kurzfristig Urlaub beantragen und los geht’s. Doch viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber fragen sich, ob das auch so einfach geht. Bereits die Überschrift des Beitrags deutet darauf hin, dass der Erholungsurlaub nicht einfach vom Arbeitnehmer genommen werden kann. […]

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EM-Fieber – Feiern am Arbeitsplatz oder Krankfeiern?

Zwei Jahre haben wir alle auf das nächste internationale Fußballevent gewartet. Heute ist es endlich soweit, die EM 2016 startet. Am Sonntag, 21.00 Uhr, spielt dann Deutschland zum ersten Mal. Die Ansetzung der Vorrundenspiele, teilweise bereits um 15.00 Uhr, stellt den ein oder anderen Arbeitnehmer vor schwierige Fragen: Wie und wo kann ich die Spiele […]

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Urlaubsrecht für Arbeitnehmer- Teil 1: Entstehung des Urlaubsanspruchs

Der Sommer naht und damit auch die Urlaubszeit. Ob alleine zu zweit oder mit der ganzen Familie, für viele Arbeitnehmer stellt der Sommerurlaub ein langersehntes Ziel dar. Man will verreisen oder gemütlich Zuhause entspannen. Rund um den Themenkreis des Urlaubs, gibt es viele Dinge zu beachten. In Anbetracht der bevorstehenden Urlaubssaison wollen wir uns in […]

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Mindestlohn – was gehört dazu und wonach berechnen sich Zuschläge?

Laut einer Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts vom 25.05.2016 hatte der fünfte Senat des Bundesarbeitsgerichts darüber zu entscheiden, ob Urlaubs- und Weihnachtsgeld auf den Mindestlohnanspruch anzurechen ist und wonach sich Zuschläge für Mehr-, Nacht, Sonn- und Feiertagsarbeit berechnen. Die Parteien des Rechtstreits hatten vereinbart, dass das vertraglich vereinbarte Urlaubs- und Weihnachtsgeld ab dem 01.01.2015, also dem Zeitpunkt […]

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KOSTEN IM ARBEITSRECHT

Wer trägt die Kosten im Arbeitsrecht?

Im Arbeitsrecht besteht die Besonderheit, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber Ihre jeweiligen Kosten bis zum Abschluss der ersten gerichtlichen Instanz selbst tragen. Diese Ausnahme gilt allerdings nach ganz herrschender Rechtsprechung auch für außergerichtliche anwaltliche Beratung.

Das bedeutet, auch wenn Sie den Prozess oder die Auseinandersetzung gewinnen, tragen Sie die Kosten Ihres Rechtsanwalts. Gleiches gilt für den Arbeitgeber. Die gegebenenfalls anfallenden Gerichtskosten werden hingegen durch Verlierer des Prozesses gezahlt.

Deshalb versuchen wir Ihre Kosten von Anfang an so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck ist unsere Ersteinschätzung für Sie in der Regel kostenlos. Sollte eine kostenlose Ersteinschätzung aufgrund der Besonderheiten des Einzelfalles nicht möglich sein, weisen wir Sie umgehend hierauf hin, so dass Ihnen keine überraschenden Kosten entstehen.

Welche Kosten kommen bei einer darüberhinausgehenden Beratung auf Sie zu?

Sollten Sie sich dazu entscheiden, uns zu mandatieren, entstehen Ihnen Kosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Darin ist die Mindestvergütung, welche ein Rechtsanwalt verlangen muss, festgelegt. Nur in Ausnahmefällen darf eine geringere Vergütung vereinbart werden.

Die Mindestvergütung nach dem RVG ist abhängig von dem Gegenstandswert der Angelegenheit und den konkreten Tätigkeiten des Rechtsanwalts. Im Arbeitsrecht gelten hierbei üblicherweise folgende Regelungen:

  1. Wollen Sie sich gegen eine unberechtigte Abmahnung wehren, beträgt der Gegenstandswert eine Bruttomonatsvergütung.
  2. Soll Ihr Arbeitgeber zur Erteilung oder Berichtigung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses verpflichtet werden, beträgt der Gegenstandswert eine Bruttomonatsvergütung.
  3. Möchten Sie sich gegen eine oder mehrere Kündigungen wehren, beträgt der Gegenstandswert maximal die Bruttovergütung für ein Vierteljahr.

Diese Rechnungen dienen jedoch lediglich als Orientierung und können nicht pauschalisiert werden. Wir teilen Ihnen daher gerne bereits vor der Mandatierung die in Ihrem Fall anfallenden Kosten mit.

Welche Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie nur über geringe wirtschaftliche Mittel verfügen?

Damit Sie trotz geringer oder keiner finanzieller Mittel Ihre Rechte wahrnehmen können, gewährt der Staat auf Antrag Beratungs- und Prozesskostenhilfe.

Abhängig von Ihrer konkreten finanziellen Situation können Sie anwaltliche Hilfe im Rahmen dieser staatlichen Unterstützungen gegebenenfalls sogar vollständig kostenlos in Anspruch nehmen. Wird Ihr Antrag auf Beratungs- oder Prozesskostenhilfe abgelehnt oder besteht ein sonstiger Härtefall, können Sie alternativ eine Ratenzahlung mit uns vereinbaren.

Sollten Sie weitere Fragen zu den zu erwartenden Kosten im Allgemeinen oder der Beratungs- und Prozesskostenhilfe haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Rufen Sie uns an unter +49 (0) 30 . 69 20 51 75 0 oder schicken Sie uns eine E-Mail an arbeitnehmeranwalt@wklegal.de.

Was ist Beratungshilfe?

Ein Rechtsstreit kann schnell teuer werden und die finanziellen Ressourcen übersteigen. Damit Sie trotzdem nicht auf die Geltendmachung Ihrer Rechte verzichten müssen, gibt es Beratungs- und Prozesskostenhilfe.

Die Beratungshilfe gibt dabei Personen, die sich wegen mangelnder finanzieller Mittel keinen Rechtsanwalt leisten können, die Möglichkeit auf Kosten der Staatskasse diesen zu beauftragen.

Welche Leistungen umfasst die Beratungshilfe?

Sofern Sie einen Berechtigungsschein bekommen, können Sie einen Rechtsanwalt mit einer reinen Beratung oder der außergerichtlichen Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen.

Dieser Berechtigungsschein kann auch nach Beauftragung des Rechtsanwalts beantragt werden.

Ist eine gerichtliche Auseinandersetzung bereits erfolgt oder steht diese bevor, kommt keine Beratungshilfe mehr in Betracht. Sie können dann u. U. Prozesskostenhilfe beantragen.

Welche Kosten haben Sie zu erwarten, wenn Ihnen Beratungshilfe gewährt wird?

Wenn Sie einen Rechtsanwalt im Rahmen des Berechtigungsscheins beauftragen, können für Sie maximale Kosten in Höhe von EUR 15,00 entstehen. Über diese Kosten hinaus, haben Sie keinen Kostenaufwand. In Ausnahmefällen kann der Rechtsanwalt Ihnen sogar diese Kosten erlassen, wenn besondere Gründe vorliegen.

Etwas anderes kann gelten, wenn Sie die Beratungshilfe erst nach Inanspruchnahme der Dienste eines Rechtsanwalts beantragt haben und der der Antrag abgelehnt wird. In diesem Fall müssen Sie die Kosten des Rechtsanwalts selbst tragen. Zu empfehlen ist daher, vor Beratung einen Antrag auf Erteilung eines Berechtigungsscheins zu stellen.

Haben Sie einen Anspruch auf Erteilung des Berechtigungsscheins?

Grundlage für die Entscheidung, ob Sie Beratungshilfe erhalten, ist Ihre finanzielle Situation. Dabei sind von Ihrem Einkommen bestimmte Freibeträge abzuziehen und Unterhaltsverpflichtungen zu berücksichtigen. Näheres hierzu erläutern wir Ihnen gerne.

Wie beantragen Sie Beratungshilfe?

Sie können die Gewährung der Beratungshilfe schriftlich oder persönlich bei dem für Sie zuständigen Arbeitsgericht beantragen. Für beide Varianten müssen Sie dieses Antragsformular verwenden. In diesem finden Sie weitere Hinweise, insbesondere auch zu den zu berücksichtigenden Einkünften und abzuziehenden Beträgen. Welches Gericht für Sie zuständig ist, können Sie hier herausfinden.

Haben Sie noch Fragen zum Ablauf der Antragsstellung?

Wir helfen Ihnen gerne bei der Antragsstellung weiter. Rufen Sie uns an unter +49 (0) 30 . 69 20 51 75 0 oder schicken Sie uns eine E-Mail an arbeitnehmeranwalt@wklegal.de.

Was ist Prozesskostenhilfe?

Ein Rechtsstreit kann schnell teuer werden und die finanziellen Ressourcen übersteigen. Damit Sie trotzdem nicht auf die Geltendmachung Ihrer Rechte verzichten müssen, gibt es Beratungs- und Prozesskostenhilfe.

Die Prozesskostenhilfe gibt dabei Personen, die sich wegen mangelnder finanzieller Mittel keinen Gerichtsprozess leisten können, die Möglichkeit, vom Staat finanziell unterstützt zu werden.

Welche Leistungen umfasst die Prozesskostenhilfe?

Sofern Ihnen Prozesskostenhilfe gewährt wird, könnten Sie einen Gerichtsprozess mit finanzieller Unterstützung des Staats führen. Das gilt auch für den Fall, dass Sie Beklagte/r sind. In den Leistungen enthalten sind die Kosten Ihres Rechtsanwalts nach dem RVG, die Gerichtskosten und etwaig anfallende Gebühren für Zeugen und Sachverständige.

Nicht enthalten sind dagegen sämtliche Kosten des gegnerischen Rechtsanwalts. Im arbeitsgerichtlichen Prozess gilt in der 1. Instanz der Grundsatz, dass jede Partei die Kosten des eigenen Rechtsanwalts zu zahlen hat. Für genauere Informationen besuchen Sie unsere Informationen zum Thema Kosten im Arbeitsrecht.

Wollen Sie zunächst keinen Gerichtsprozess führen, sondern sich vorab beraten lassen, können Sie u. U. Beratungshilfe beantragen.

In welcher Form erfolgt die finanzielle Unterstützung bei der Prozesskostenhilfe?

Das Grundmodell der Prozesskostenhilfe ist eine Ratenzahlungsvereinbarung mit dem Antragssteller.

Die Kosten werden zunächst vollständig von der Staatskasse übernommen. Ziel ist jedoch, dass Sie im Ergebnis die Kosten des Rechtsstreits selbst tragen. Für einen Zeitraum von maximal vier Jahre haben Sie dann monatliche Raten zur Abzahlung zu leisten. Der eigentliche finanzielle Vorteil für Sie liegt darin, dass diese Monatsraten Ihrer jeweiligen finanziellen Situation angepasst werden. Es ist daher möglich, dass Sie gar keine oder zumindest nicht die vollständigen Kosten erstatten müssen.

Oft wird jedoch Prozesskostenhilfe bewilligt, ohne dass der Antragsteller sich hieran ratenweise beteiligen muss.

Haben Sie einen Anspruch auf Prozesskostenhilfe?

Grundlage für die Entscheidung, ob Sie Prozesskostenhilfe erhalten, ist Ihre finanzielle Situation. Dabei sind von Ihrem monatlichen Einkommen bestimmte Freibeträge abzuziehen und Unterhaltsverpflichtungen zu berücksichtigen.

Wie beantragen Sie Prozesskostenhilfe?

Sie können die Gewährung der Prozesskostenhilfe schriftlich selbst, schriftlich von Ihrem Rechtsanwalt oder persönlich bei dem für Sie zuständigen Arbeitsgericht beantragen. Für alle drei Varianten müssen Sie dieses Antragsformular verwenden. In diesem finden Sie weitere Hinweise, insbesondere auch zu den zu berücksichtigenden Einkünften und abzuziehenden Beträgen. Welches Gericht für Sie zuständig ist, können Sie hier herausfinden.

Haben Sie noch Fragen zum Ablauf der Antragsstellung? Wir helfen Ihnen gerne bei der Antragsstellung weiter. Rufen Sie uns an unter +49 (0) 30 . 69 20 51 75 0 oder schicken Sie uns eine E-Mail an arbeitnehmeranwalt@wklegal.de.

KONTAKT & ONLINEPRÜFUNG


Um Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten zu können, möchten wir Sie bitten, das untenstehende Formular vollständig auszufüllen.

Für eine korrekte Ersteinschätzung ist es insbesondere wichtig, dass Sie die relevanten Unterlagen (wie z.B. den Arbeitsvertrag, den Aufhebungsvertrag, die Abmahnung, die Kündigung, o.ä.) hochladen und möglichst entsprechend bezeichnen. Sämtliche Informationen und Daten die Sie uns zur Verfügung stellen, unterliegen dabei – auch ohne spätere Mandatierung – der anwaltlichen Schweigepflicht.

Anhand Ihrer Informationen werden wir für Sie kostenlos prüfen, ob eine anwaltliche Rechtsberatung sinnvoll erscheint und uns binnen 24 Stunden bei Ihnen melden. Dabei stellt diese kostenlose Ersteinschätzung selbst keine Rechtsberatung dar und kann die rechtliche Beratung im Einzelfall nicht ersetzen. Deshalb können Sie uns im Anschluss, zu einem vorher mit Ihnen abgesprochenen Preis, mandatieren. Wir leiten dann binnen 48 Stunden alle notwendigen Schritte ein.

Abschließend weisen wir darauf hin, dass das Absenden des Formulars unverbindlich ist und keine Mandatsbeziehung begründet. Ihnen entstehen dadurch keine Kosten.