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Kein Geld erhalten?

Erst die Arbeit, dann der Lohn/das Gehalt. Dies ist nicht nur ein leeres Sprichwort, sondern vom Gesetzgeber so vorgegeben. Denn nach der Regelung des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist der ansonsten weitreichend geschützte Arbeitnehmer zur Vorleistung verpflichtet und muss darauf vertrauen, dass er nach getaner Arbeit auch sein Gehalt bekommt. Er trägt somit das Risiko. Bleibt die Vergütung dann ganz oder teilweise aus oder wird sie verspätet gezahlt, wirkt sich das zwangsläufig auf die Zahlungsfähigkeit des Arbeitnehmers aus. Der Arbeitnehmer hat daher verschiedene Möglichkeiten, auf eine verspätete oder unvollständige Gehaltszahlung zu reagieren.

Bei Verspätung oder Nichtzahlung der Vergütung sollte der Arbeitgeber umgehend schriftlich zur Zahlung innerhalb einer konkreten Frist aufgefordert werden. Wichtig ist hierbei, dass sich der Arbeitnehmer nicht von Ausreden des Arbeitgebers hinhalten lässt, denn die Lohnzahlungspflicht ist die Hauptpflicht des Arbeitgebers im Arbeitsverhältnis. So wie der Arbeitnehmer verpflichtet ist pünktlich zur Arbeit zu erscheinen, so pünktlich muss der Arbeitgeber Lohn und Gehalt zahlen.

Gleichzeitig ist es wichtig zu prüfen, ob der Arbeitsvertrag Ausschlussfristen vorsieht. Das ist der Fall, wenn eine Klausel im Arbeits- oder Tarifvertrag vorsieht, dass Sie Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis, also auch solche gegen den Arbeitgeber, innerhalb eines bestimmten Zeitraums geltend gemacht werden müssen. Sind solche Ausschlussfristen geregelt, müssen diese in der Regel zwingend beachtet werden.

Zahlt der Arbeitgeber dennoch nicht, kann zu drastischeren Maßnahmen übergegangen werden. Denkbar sind Arbeitsverweigerung oder auch die außerordentliche fristlose Kündigung des Arbeitsvertrages. Eine Arbeitsverweigerung kommt in der Regel jedoch erst dann in Betracht, wenn der Arbeitgeber mehr als ein Monatsgehalt schuldet. Will der Arbeitgeber die Arbeitsleistung verweigern, muss er dies seinem Arbeitgeber mitteilen und sich dabei ausdrücklich auf den Lohnverzug berufen. Erfüllen der Arbeitnehmer diese Hinweispflichten nicht, darf er die Arbeit nicht verweigern. Andernfalls könnte dadurch ein Kündigungsrecht für den Arbeitgeber begründet werden.

Als letztes Mittel kann eine fristlose Kündigung in Erwägung gezogen werden. Neben einer einschlägigen Abmahnung setzt die Kündigung voraus, dass ein Lohnverzug von mindestens zwei Monatsgehältern besteht oder der Arbeitgeber die Lohnzahlung grundsätzlich verweigert. Im Falle einer fristlosen Kündigung sollte in jedem Fall berücksichtigt werden, dass Schadensersatzansprüche, zum Beispiel in Höhe der Kosten für die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz, gegen den bisherigen Arbeitgeber bestehen können.

Ob neben einer Zahlungsaufforderung die Arbeit verweigert werden darf, oder das Arbeitsverhältnis sogar fristlos gekündigt werden kann, bedarf einer Prüfung des konkreten Falls unter Abwägung aller relevanten Umstände.

Wir prüfen für Sie kostenlos und innerhalb von 24 Stunden, ob die Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist. Vertrauen Sie auf unser Fachwissen bei vollständiger Kostentransparenz. Von Anfang an und bis zum Ende.

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Unsere Mandanten können sich darauf verlassen, dass sie von unserer langjährigen Erfahrung in der Vertretung von Arbeitnehmern profitieren, wir gemeinsam mit ihnen das bestmögliche Ergebnis erzielen und die Kosten so gering wie möglich für sie halten.

Stefan Weste (M.B.L.)
Rechtsanwalt & Partner

Was wir für Sie tun können

Wir benötigen zunächst Ihren Arbeitsvertrag, Ihre Gehaltsabrechnung sowie eine Schilderung der Umstände die zur verspäteten Zahlung Ihrer Vergütung geführt haben und etwaige Äußerungen Ihres Arbeitgebers zu diesem Thema. Nutzen Sie dazu das folgende Formular.

Anhand dieser Informationen prüfen wir zunächst kostenlos, ob und wenn ja in welcher Höhe sich der Arbeitgeber mit Lohn- oder Gehaltszahlungen in Rückstand befindet und teilen Ihnen innerhalb von 24 Stunden das Ergebnis unserer Ersteinschätzung mit. Im Anschluss können Sie entscheiden, ob wir Sie vertreten und Ihre Ansprüche gegenüber Ihrem Arbeitgeber geltend machen sollen.

Nach vorheriger Rücksprache mit Ihnen fordern wir Ihren Arbeitgeber entweder durch ein außergerichtliches Forderungsschreiben zur Zahlung des rückständigen Gehalts auf oder reichen unmittelbar eine Klage beim zuständigen Arbeitsgericht für Sie ein.

Daneben erörtern wir mit Ihnen, unter Berücksichtigung der Dauer des Lohnverzugs, der Höhe des rückständigen Betrags sowie der zum Lohnverzug führende Ausgangslage, ob nur das ausstehende Gehalt vom Arbeitgeber eingefordert werden kann oder darüber hinaus die Möglichkeit besteht, die Arbeitsleistung bis zur Zahlung des Gehalts zu verweigern.

Im Rahmen eines Mandates übernehmen wir für Sie die komplette außergerichtliche Korrespondenz mit Ihrem Arbeitgeber, vertreten Sie in den Terminen vor dem Arbeitsgericht und leiten für Sie, sofern erforderlich, Zwangsvollstreckungsmaßnahmen ein.

Sollten Sie sich für eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses entscheiden, beraten und unterstützen wir Sie selbstverständlich auch dabei.

Wir sind stets bemüht, die Kosten für unsere Mandanten so gering wie möglich zu halten und beraten Sie vor jedem unserer Schritte über die zu erwartenden Kosten und die Möglichkeiten von Beratungshilfe, Prozesskostenhilfe und übernehmen selbstverständlich auch die Korrespondenz mit Rechtsschutzversicherungen.

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Zum Service von Arbeitnehmeranwalt Berlin gehört, dass Sie uns Ihre Fragen und Unterlagen unverbindlich zusenden können und eine kostenlose Ersteinschätzung erhalten.