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KOSTEN IM ARBEITSRECHT

Wer trägt die Kosten im Arbeitsrecht?

Im Arbeitsrecht besteht die Besonderheit, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber Ihre jeweiligen Kosten bis zum Abschluss der ersten gerichtlichen Instanz selbst tragen. Diese Ausnahme gilt allerdings nach ganz herrschender Rechtsprechung auch für außergerichtliche anwaltliche Beratung.

Das bedeutet, auch wenn Sie den Prozess oder die Auseinandersetzung gewinnen, tragen Sie die Kosten Ihres Rechtsanwalts. Gleiches gilt für den Arbeitgeber. Die gegebenenfalls anfallenden Gerichtskosten werden hingegen durch Verlierer des Prozesses gezahlt.

Deshalb versuchen wir Ihre Kosten von Anfang an so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck ist unsere Ersteinschätzung für Sie in der Regel kostenlos. Sollte eine kostenlose Ersteinschätzung aufgrund der Besonderheiten des Einzelfalles nicht möglich sein, weisen wir Sie umgehend hierauf hin, so dass Ihnen keine überraschenden Kosten entstehen.

Welche Kosten kommen bei einer darüberhinausgehenden Beratung auf Sie zu?

Sollten Sie sich dazu entscheiden, uns zu mandatieren, entstehen Ihnen Kosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Darin ist die Mindestvergütung, welche ein Rechtsanwalt verlangen muss, festgelegt. Nur in Ausnahmefällen darf eine geringere Vergütung vereinbart werden.

Die Mindestvergütung nach dem RVG ist abhängig von dem Gegenstandswert der Angelegenheit und den konkreten Tätigkeiten des Rechtsanwalts. Im Arbeitsrecht gelten hierbei üblicherweise folgende Regelungen:

  1. Wollen Sie sich gegen eine unberechtigte Abmahnung wehren, beträgt der Gegenstandswert eine Bruttomonatsvergütung.
  2. Soll Ihr Arbeitgeber zur Erteilung oder Berichtigung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses verpflichtet werden, beträgt der Gegenstandswert eine Bruttomonatsvergütung.
  3. Möchten Sie sich gegen eine oder mehrere Kündigungen wehren, beträgt der Gegenstandswert maximal die Bruttovergütung für ein Vierteljahr.

Diese Rechnungen dienen jedoch lediglich als Orientierung und können nicht pauschalisiert werden. Wir teilen Ihnen daher gerne bereits vor der Mandatierung die in Ihrem Fall anfallenden Kosten mit.

Welche Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie nur über geringe wirtschaftliche Mittel verfügen?

Damit Sie trotz geringer oder keiner finanzieller Mittel Ihre Rechte wahrnehmen können, gewährt der Staat auf Antrag Beratungs- und Prozesskostenhilfe.

Abhängig von Ihrer konkreten finanziellen Situation können Sie anwaltliche Hilfe im Rahmen dieser staatlichen Unterstützungen gegebenenfalls sogar vollständig kostenlos in Anspruch nehmen. Wird Ihr Antrag auf Beratungs- oder Prozesskostenhilfe abgelehnt oder besteht ein sonstiger Härtefall, können Sie alternativ eine Ratenzahlung mit uns vereinbaren.

Sollten Sie weitere Fragen zu den zu erwartenden Kosten im Allgemeinen oder der Beratungs- und Prozesskostenhilfe haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Rufen Sie uns an unter +49 (0) 30 . 69 20 51 75 0 oder schicken Sie uns eine E-Mail an arbeitnehmeranwalt@wklegal.de.

Was ist Beratungshilfe?

Ein Rechtsstreit kann schnell teuer werden und die finanziellen Ressourcen übersteigen. Damit Sie trotzdem nicht auf die Geltendmachung Ihrer Rechte verzichten müssen, gibt es Beratungs- und Prozesskostenhilfe.

Die Beratungshilfe gibt dabei Personen, die sich wegen mangelnder finanzieller Mittel keinen Rechtsanwalt leisten können, die Möglichkeit auf Kosten der Staatskasse diesen zu beauftragen.

Welche Leistungen umfasst die Beratungshilfe?

Sofern Sie einen Berechtigungsschein bekommen, können Sie einen Rechtsanwalt mit einer reinen Beratung oder der außergerichtlichen Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen.

Dieser Berechtigungsschein kann auch nach Beauftragung des Rechtsanwalts beantragt werden.

Ist eine gerichtliche Auseinandersetzung bereits erfolgt oder steht diese bevor, kommt keine Beratungshilfe mehr in Betracht. Sie können dann u. U. Prozesskostenhilfe beantragen.

Welche Kosten haben Sie zu erwarten, wenn Ihnen Beratungshilfe gewährt wird?

Wenn Sie einen Rechtsanwalt im Rahmen des Berechtigungsscheins beauftragen, können für Sie maximale Kosten in Höhe von EUR 15,00 entstehen. Über diese Kosten hinaus, haben Sie keinen Kostenaufwand. In Ausnahmefällen kann der Rechtsanwalt Ihnen sogar diese Kosten erlassen, wenn besondere Gründe vorliegen.

Etwas anderes kann gelten, wenn Sie die Beratungshilfe erst nach Inanspruchnahme der Dienste eines Rechtsanwalts beantragt haben und der der Antrag abgelehnt wird. In diesem Fall müssen Sie die Kosten des Rechtsanwalts selbst tragen. Zu empfehlen ist daher, vor Beratung einen Antrag auf Erteilung eines Berechtigungsscheins zu stellen.

Haben Sie einen Anspruch auf Erteilung des Berechtigungsscheins?

Grundlage für die Entscheidung, ob Sie Beratungshilfe erhalten, ist Ihre finanzielle Situation. Dabei sind von Ihrem Einkommen bestimmte Freibeträge abzuziehen und Unterhaltsverpflichtungen zu berücksichtigen. Näheres hierzu erläutern wir Ihnen gerne.

Wie beantragen Sie Beratungshilfe?

Sie können die Gewährung der Beratungshilfe schriftlich oder persönlich bei dem für Sie zuständigen Arbeitsgericht beantragen. Für beide Varianten müssen Sie dieses Antragsformular verwenden. In diesem finden Sie weitere Hinweise, insbesondere auch zu den zu berücksichtigenden Einkünften und abzuziehenden Beträgen. Welches Gericht für Sie zuständig ist, können Sie hier herausfinden.

Haben Sie noch Fragen zum Ablauf der Antragsstellung?

Wir helfen Ihnen gerne bei der Antragsstellung weiter. Rufen Sie uns an unter +49 (0) 30 . 69 20 51 75 0 oder schicken Sie uns eine E-Mail an arbeitnehmeranwalt@wklegal.de.

Was ist Prozesskostenhilfe?

Ein Rechtsstreit kann schnell teuer werden und die finanziellen Ressourcen übersteigen. Damit Sie trotzdem nicht auf die Geltendmachung Ihrer Rechte verzichten müssen, gibt es Beratungs- und Prozesskostenhilfe.

Die Prozesskostenhilfe gibt dabei Personen, die sich wegen mangelnder finanzieller Mittel keinen Gerichtsprozess leisten können, die Möglichkeit, vom Staat finanziell unterstützt zu werden.

Welche Leistungen umfasst die Prozesskostenhilfe?

Sofern Ihnen Prozesskostenhilfe gewährt wird, könnten Sie einen Gerichtsprozess mit finanzieller Unterstützung des Staats führen. Das gilt auch für den Fall, dass Sie Beklagte/r sind. In den Leistungen enthalten sind die Kosten Ihres Rechtsanwalts nach dem RVG, die Gerichtskosten und etwaig anfallende Gebühren für Zeugen und Sachverständige.

Nicht enthalten sind dagegen sämtliche Kosten des gegnerischen Rechtsanwalts. Im arbeitsgerichtlichen Prozess gilt in der 1. Instanz der Grundsatz, dass jede Partei die Kosten des eigenen Rechtsanwalts zu zahlen hat. Für genauere Informationen besuchen Sie unsere Informationen zum Thema Kosten im Arbeitsrecht.

Wollen Sie zunächst keinen Gerichtsprozess führen, sondern sich vorab beraten lassen, können Sie u. U. Beratungshilfe beantragen.

In welcher Form erfolgt die finanzielle Unterstützung bei der Prozesskostenhilfe?

Das Grundmodell der Prozesskostenhilfe ist eine Ratenzahlungsvereinbarung mit dem Antragssteller.

Die Kosten werden zunächst vollständig von der Staatskasse übernommen. Ziel ist jedoch, dass Sie im Ergebnis die Kosten des Rechtsstreits selbst tragen. Für einen Zeitraum von maximal vier Jahre haben Sie dann monatliche Raten zur Abzahlung zu leisten. Der eigentliche finanzielle Vorteil für Sie liegt darin, dass diese Monatsraten Ihrer jeweiligen finanziellen Situation angepasst werden. Es ist daher möglich, dass Sie gar keine oder zumindest nicht die vollständigen Kosten erstatten müssen.

Oft wird jedoch Prozesskostenhilfe bewilligt, ohne dass der Antragsteller sich hieran ratenweise beteiligen muss.

Haben Sie einen Anspruch auf Prozesskostenhilfe?

Grundlage für die Entscheidung, ob Sie Prozesskostenhilfe erhalten, ist Ihre finanzielle Situation. Dabei sind von Ihrem monatlichen Einkommen bestimmte Freibeträge abzuziehen und Unterhaltsverpflichtungen zu berücksichtigen.

Wie beantragen Sie Prozesskostenhilfe?

Sie können die Gewährung der Prozesskostenhilfe schriftlich selbst, schriftlich von Ihrem Rechtsanwalt oder persönlich bei dem für Sie zuständigen Arbeitsgericht beantragen. Für alle drei Varianten müssen Sie dieses Antragsformular verwenden. In diesem finden Sie weitere Hinweise, insbesondere auch zu den zu berücksichtigenden Einkünften und abzuziehenden Beträgen. Welches Gericht für Sie zuständig ist, können Sie hier herausfinden.

Haben Sie noch Fragen zum Ablauf der Antragsstellung? Wir helfen Ihnen gerne bei der Antragsstellung weiter. Rufen Sie uns an unter +49 (0) 30 . 69 20 51 75 0 oder schicken Sie uns eine E-Mail an arbeitnehmeranwalt@wklegal.de.

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